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Es werden Posts vom März, 2026 angezeigt.

Unser Alltag: Karlsson und Polly

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Wenn es darum geht, unsere Reisekasse zu füllen, ist der Karlsson eine sehr zuverlässige Quelle. Einige Einnahmen generiert aus seiner Tätigkeit als Vortragsreisender. Die Nachfrage nach Unterricht in Sachen 1953er Buick Skylark und anderen Oldtimern ist nach wie vor gegeben, wenn ich auch gehört habe, dass man in der Nachbarschaft bereits abwinkt, weil einem das Thema zu den Ohren raushängt. Nun gut, der Karlsson wohnt ländlich, da wäre man mit einem Dia-Vortrag über Mähdrescher vielleicht besser dran.       Ich glaube ohnehin, dass sein eigentliches Standbein, der Vertrieb seiner Wolle, weit mehr Gewinn abwirft. Die Nachfrage ist groß, besonders bei Waldbewohnern, die sich den Luxus erlesenen Nistmaterials gern etwas kosten lassen. Karlssons Locken gelten als weich, saugfähig, temperaturregulierend und formstabil. Sie lassen sich gut reinigen und aufschütteln und passen wegen der neutralen Farbgebung in jedes Ambiente. Wenn es seine Zeit erlaubt, zieht der Karlsson...

Der Nachfolger

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Celle hat einen neuen Einwohner, die Family hat ein neues Mitglied, die Firmen Push und Öhry-Möhry haben einen neuen Chef, die Flying Hoppers freuen sich auf Verstärkung,  wir haben Zuwachs in unserer Truppe. Er heißt Filo .  Herzlich willkommen. Möge das Glück über dir walten. Für alles andere stehen wir dir gern mit Rat und Tat zur Seite. Filo kommt aus der Obdachlosenunterkunft in Hannover. Das heißt aber beileibe nicht, dass komische Schlüsse auf irgendwas Soziales daraus gezogen werden dürften. Im Gegenteil: Filo ist bestens ausgebildet, zeigt großes Interesse an betriebswirtschaftlichen Themen und brennt darauf, die Firmen zu noch mehr Gewinn und Ruhm zu bringen, als es der Erik schon geschafft hat. Auch kennt er die Flying Hoppers von diversen Veranstaltungen und hat schon verlauten lassen, dass er sich hier engagieren wolle. Wie, das wisse er zwar noch nicht genau, aber auf jeden Fall finanziell, denn das lokale Vereinswesen verdiene jede Unterstützung. Ich habe ihm er...

Unser Alltag: Hopp & Ex

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In der Schädlingsbekämpfung ist Hopp & Ex der Marktführer im südlichen Schleswig-Holstein. Das kommt nicht von ungefähr. Der Firmengründer und Chef Luke ist unermüdlich im Einsatz, oft sogar am Wochenende. Für Dreckarbeiten ist er sich nicht zu schade. Er dampft und sprüht und wässert und ködert.     Dafür hat er sich extra einen Bus zugelegt, eine Sonderanfertigung, die es ihm erlaubt, als eher kleines Tier ein Auto zu lenken und gleichzeitig sein Equipment zu transportieren. Allerdings gilt die Fahrerlaubnis nur für Landstraßen. Das macht aber nichts, weil die meisten Einsätze sowieso in der Nähe anfallen.     Manchmal nimmt er den Micky Bonaparte mit. Immer wenn etwas zu evakuieren ist oder großflächig inspiziert werden muss oder sonst wie vorzubereiten ist, erweist sich seine Hilfe als wertvolle Zeitersparnis, denn Micky bringt als Border Collie eine natürliche Autorität mit, die es ihm erlaubt, zum Beispiel rasch auf die Angehörigen der Kundschaft einzu...

Bye-bye, Erik

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  Leider ging es dem Erik kurz vor seinem Tod so schlecht und das Ende kam so rasch, dass wir uns nicht gebührend von ihm verabschieden konnten. Das tut uns in der Seele weh, denn eine warme Umarmung hätten wir ihm schon gern mitgegeben. So wollten wir dem Erik wenigstens ein großartiges Gedenken bereiten, eine kleine Feier, in der er die Hauptperson sein sollte und zu der wir zusammenkommen wollten, um uns an ihn zu erinnern und das zu feiern, was der Erik uns bedeutete.     Wir mussten uns ziemlich beeilen. Am Mittwoch war der Erik gestorben, am Donnerstagnachmittag hat ihn seine Familie würdevoll im Garten beigesetzt – neben seinem Bruder Stups. Am gleichen Donnerstag, aber abends, bin ich mit der Fendy und dem Mörßel nach Celle gefahren. Die Fendy sollte sich um die Luna kümmern, der es natürlich gar nicht gut ging. Sie hatte keinen rechten Appetit und ließ die Ohren hängen. Soweit ich es mitkriegte, wurden ihr erst mal die Nägel gemacht, dann wurde eine Gesichts...

Erik (3. April 2016 – 11. März 2026)

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Ja, es ist wahr. Auf einmal ging alles ganz schnell. Unser Freund Erik hat heute die Reise zum Regenbogen angetreten. Am Freitag hatte er eine Zahn-OP. Auch von Nierensteinen war die Rede. Ganz abgemagert war er, wollte (und konnte) nichts fressen. Dann blitze ein wenig Hoffnung auf: Erik nahm ein gaaaanz klein wenig zu sich. Aber leider war es nicht genug, um den geschwächten Körper am Leben zu erhalten.       Erik wurde geliebt und umsorgt. Seine Familie erfreute sich an diesem wunderbaren Geschöpf. Er war da; er brauchte nur er selbst zu sein, und das reichte vollkommen aus – eine Gabe vom Leben ans Leben. Zehn Jahre Glück hat er geschenkt, erst zusammen mit seinem Bruder Stups, dann mit seiner Freundin Luna. Es fällt schwer gehen zu lassen, was man so gern noch bei sich behalten hätte und was einem so viel bedeutet. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.  Wir sind traurig und zugleich dankbar, dass Erik zu unseren Freunden hier auf dem Blog gehörte. Wir mo...

Unser Alltag: Cora und Paule

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    Die Cora ist bodenständig, verantwortungsvoll, mütterlich, empathisch und weise. Das alles ist der Paule nicht. Trotzdem kommen die beiden gut miteinander klar. Man arrangiert sich. In all den Jahren der Wohngemeinschaft weiß man schließlich, mit wem man es zu tun hat. Allerdings ist, glaube ich, die Cora familiär ein bisschen aktiver, so dass unterm Strich der Paule mehr von ihr profitiert als umgekehrt. Ihm kommt zum Beispiel sehr zugute, dass die Cora durch die harte Schule der Fendy gegangen ist, was Kosmetik und Lifestyle betrifft. Zuvor war dieser Boden lange Jahre von der Mia beackert worden. So ausgerüstet kann das Wissen mittlerweile gut auf individuelle heimische Bedürfnisse angewendet werden.     Darüber hinaus war es der Cora zu verdanken, dass der Paule schnell wieder an Gewicht verlor. Wie man auf dem Foto sieht, hatte er zwischenzeitlich ordentlich Speck angesetzt. Woher das kam, weiß ich nicht genau, weil alles, was mit dem Knallenbirnenheim zusam...

Meine Freunde und Kumpels (und ich)

Meine Freunde und Kumpels (und ich)