Polly (16.08.2012 – 15.06.2026)
Jetzt ist sie gegangen. Einfach dem Erik nach. Obwohl wir wussten, dass sie krank war, bleiben wir zurück und verstehen die Welt nicht mehr. Wir wollten unsere Polly behalten. Sie sollte immer bei uns bleiben, das freundliche, großzügige, ausgeglichene Wesen, das unsere Reisen und unsere Freundesrunde auf so zauberhafte Weise bereicherte. Auf ewig hätten wir ihre Kühlboxen mit den Leberwursttabletten mitgeschleppt, Berge hinauf, durch Stromschnellen hindurch und in die grüne Hölle des Amazonas hinein. Hauptsache, wir hätten die Polly bei uns gehabt. Sogar getragen hätten wir sie, ohne zu zögern, ich vorne, die Fendy hinten. Doch leider wurde unser Wunsch nicht erhört. Wir sind so wahnsinnig traurig. Der Abschied tut weh. Manchmal wenn durch die Tränen ein kleines Prisma erscheint und die Gedanken für einen Moment leise werden, dann fällt mir ein, dass die Polly es jetzt bestimmt besser hat. Keine Krankheit quält sie mehr, keine Medizin muss mehr geschluckt werden und keine Uhr tickt sc...