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Sechs Wochen Filo

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Es wird Zeit, einen Blick auf unsern Neuzugang zu werfen. Voller Elan hatte sich der Filo Ende März in die Arbeit gestürzt, hatte Eriks Erbe angenommen und mit der Hilfe vom Mörßel und von der Luna erste Schritte auf dem ungewohnten Terrain gewagt. Wie steht es inzwischen mit den Firmen Push! und Öhry Möhry? Und was sagen die Flying Hoppers zu ihrem neuen Mitglied? Jetzt nach sechs Wochen freue ich mich, erste Ergebnisse präsentieren zu dürfen. Nicht nur geht es stramm voran, sondern es sind auch Änderungen eingeführt worden, Dynamiken, die deutlich die Handschrift des neuen Chefs tragen und die in eine verheißungsvolle Zukunft weisen. Seht selbst. Die größte Neuerung betrifft das Verstauen der Verkaufsware. Mit den Kartons im Wohnzimmer ist nun Schluss. Der Filo hat eine Lagerhalle angemietet, wo er jetzt ungestört vom dudelnden Fernseher der Family die Logistik steuern kann. Er ist sehr froh darüber. Im Wohnzimmer war es zu eng, zu unruhig und zu indiskret. Man sollte seine Millionen...

Party!

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Am 16. April hatte ich Geburtstag. Die Dachtauben haben für mich eine superschöne Fünf auf den Rasen im Garten gekleckert. Die Fünf konnte ich gut sehen vom Balkon aus. Das war rührend. Ich musste mir ein paar Tränen in den Flügel wischen.  Aber noch viel schöner fand ich, dass alle meine Freunde zu meiner Fete gekommen sind. Die war einen Tag später, am Freitagabend. Dafür hatte ich zwei Räume im Gemeindehaus gemietet, einen fürs Büfett und einen zum Tanzen. Die Kirchengemeinde besitzt nämlich eine eigene kleine Disco, richtig mit Anlage, buntem Licht und Discokugel, absolut stilecht. Derart originell hätte ich es zu Hause bei uns in der Wohnung niemals hingekriegt. Die Kosten für die Fete, das war mein Geburtstagsgeschenk. Ich hatte allen gesagt, dass ich mir Geld wünsche, damit ich die Feier ausrichten könnte. Auch die Putze hat sich diesmal dran gehalten und mir nicht den üblichen Schlafanzug geschenkt. Ich glaube, sie war ganz froh, dass sie uns los war. Von früheren Partys we...

Unser Alltag: Karlsson und Polly

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Wenn es darum geht, unsere Reisekasse zu füllen, ist der Karlsson eine sehr zuverlässige Quelle. Einige Einnahmen generiert aus seiner Tätigkeit als Vortragsreisender. Die Nachfrage nach Unterricht in Sachen 1953er Buick Skylark und anderen Oldtimern ist nach wie vor gegeben, wenn ich auch gehört habe, dass man in der Nachbarschaft bereits abwinkt, weil einem das Thema zu den Ohren raushängt. Nun gut, der Karlsson wohnt ländlich, da wäre man mit einem Dia-Vortrag über Mähdrescher vielleicht besser dran.       Ich glaube ohnehin, dass sein eigentliches Standbein, der Vertrieb seiner Wolle, weit mehr Gewinn abwirft. Die Nachfrage ist groß, besonders bei Waldbewohnern, die sich den Luxus erlesenen Nistmaterials gern etwas kosten lassen. Karlssons Locken gelten als weich, saugfähig, temperaturregulierend und formstabil. Sie lassen sich gut reinigen und aufschütteln und passen wegen der neutralen Farbgebung in jedes Ambiente. Wenn es seine Zeit erlaubt, zieht der Karlsson...

Meine Freunde und Kumpels (und ich)

Meine Freunde und Kumpels (und ich)