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Luna, Karlsson und ich in Barcelona

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    Jawohl, wir waren dort, letztes Wochenende, aber nicht zum Urlaub machen, sondern zum Arbeiten.   Wie man weiß, hält der Karlsson Vorträge. Jeder, der ihn hören will, kann ihn engagieren. Bisher dachte ich, dass er nur über den 53er Buick Skylark, seinen Herzenswagen, zu erzählen wüsste, doch inzwischen ist seine Kenntnis über Oldtimer so weit gediehen, dass er problemlos auch Interessantes über andere Fahrzeugtypen (besonders ohne Dach) zum Besten geben kann. Diesem Umstand war es zu verdanken, dass man ihn erstmalig auch ins Ausland eingeladen hat. In Barcelona fand nämlich eine große internationale Auktion von historischen Autos statt. Und der Karlsson sollte dort vor Publikum sprechen. „Ui, du als Gutachter?“, habe ich gestaunt. „Nö“, hat er abgewinkt. „Ich bin nur fürs Beiprogramm gebucht. Ich soll die Leute mit schönen Bildern und Nettigkeiten über allerlei Fords und Benz und Maseratis unterhalten. Nichts Aufregendes, aber ich krieg alles bezahlt und die Ko...

Silvester in SPO

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Mann, war das vielleicht 'ne Sause. Ich habe noch immer den Geschmack von edlem Champagner auf der Zunge und die Klänge von geschmeidiger Swing-Musik im Ohr. Ich hoffe, ihr alle seid genauso stilvoll ins neue Jahr gekommen wie wir.  St. Peter-Ording ist ja immer einen Besuch wert, besonders aber, wenn man eingeladen wird, den vollen Service eines exklusiven Hotels vor Ort zu nutzen. Wie man weiß, hat uns die Judith aus Detroit zu diesem Ereignis eingeladen. Sie hatte uns damals den Trip auf der Route 66 ermöglicht, indem sie uns den historischen Sportwagen und den Fahrer gestellt hatte. Den Jahreswechsel pflegt sie – keine Ahnung, welcher Motivation folgend – fernab der Heimat ausgerechnet in SPO zu verbringen. Das wundert einen Außenstehenden, denn wenn ich ihre finanziellen Möglichkeiten hätte, würde ich vielleicht nach Acapulco fliegen oder nach Rio, aber doch nicht ein Nest an der Nordsee aufsuchen, wo man erst einen Deich hochklettern muss und auf der andern Seite wieder runte...

Schöne Festtage

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    Liebe Freunde, liebe Leser,  wir bedanken uns für ein tolles Jahr, das wir gemeinsam mit euch verbringen durften.  Wir sind verreist und haben ordentlich gefeiert. Was wären wir ohne euch?!  Manchmal bin ich ein bisschen langsam mit dem Aufschreiben und Posten unserer Erlebnisse, aber seid gewiss, es wird nie langweilig mit euch.  Wir hoffen, dass ihr auch im neuen Jahr wieder dabei sein werdet. Wir haben noch viel vor.  Für die Feiertage wünschen wir euch extraleckeres Essen und viele Geschenke. Denjenigen unter uns, die ihre Menschen bespaßen müssen, drücken wir die Daumen, dass es schnell erledigt sein wird und ihr euch rasch wieder den angenehmen Dingen zuwenden könnt. Wir zumindest sind ganz zufrieden, denn der Roosevelt und der Otis sind nach Rumänien gefahren, um ihren Onkel Theophil zu besuchen. Als der Max noch da war, war es ja gute Tradition, die beiden kopfüber in den Blumentopf zu stecken, damit sie Heiligabend nicht störten.  Ger...

Hoppeladvent

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  Kommt ihr auch? Ich habe gehört, dass Kuno (aus Boye) einen doppelten Rittberger versuchen wird. Ohne Schlittschuhe! Nur mit Muskelspannung im freien Flug über das Hindernis! Wenn das gelingt, ist die internationale Karriere gesichert. Es gibt Glühwein, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln.  Der Erik organisiert den Aufbau und den Transport. Die Luna hat die Honorarverhandlungen übernommen.  Ich guck mir das auf jeden Fall an. Celle ist gerade zur Weihnachtszeit wunderschön.     Fotos:  Häschen: KI-generiert             Zuckerwatte, Tasse , Christbaumkugeln : Pixabay 

Mickys Geburtstag

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Wenn man drei Jahre alt wird, dann kann man es abends schon mal ordentlich krachen lassen. Wir wollten das Geburtstagskind mit einer anständigen Fete überraschen. Er selbst hatte keine Ahnung davon. Ihr wisst schon, so wie man es aus amerikanischen Filmen kennt:  Der Ahnungslose öffnet die Tür, Konfetti wird geworfen und alles schreit „Happy Birthday!“ Unser Plan war nur ein klein wenig individueller angepasst. Am Nachmittag, wenn Tante Susanne mit ihm zur Abendrunde aufgebrochen wäre, würde uns der Luke ins Haus lassen, damit wir in Windeseile die Bude dekorieren und alles aufbauen könnten, was sonst noch dazugehört.  Einen Kuchen - selbstgebacken - hatten wir selbstverständlich eingepackt   Praktischerweise war Mickys Geburtstag am Freitag. Wir waren früh genug angereist: Der Jack und der Emil vom Pferdehof, wir andern mit der Bahn. Die Firmenlimo hatte die Polly von zu Hause abgeholt und dabei auch gleich den Karlsson mitgebracht, da er ja zufälligerweise auch dort woh...