Polly (16.08.2012 – 15.06.2026)


Jetzt ist sie gegangen. Einfach dem Erik nach. Obwohl wir wussten, dass sie krank war, bleiben wir zurück und verstehen die Welt nicht mehr.

Wir wollten unsere Polly behalten. Sie sollte immer bei uns bleiben, das freundliche, großzügige, ausgeglichene Wesen, das unsere Reisen und unsere Freundesrunde auf so zauberhafte Weise bereicherte. Auf ewig hätten wir ihre Kühlboxen mit den Leberwursttabletten mitgeschleppt, Berge hinauf, durch Stromschnellen hindurch und in die grüne Hölle des Amazonas hinein. Hauptsache, wir hätten die Polly bei uns gehabt. Sogar getragen hätten wir sie, ohne zu zögern, ich vorne, die Fendy hinten. Doch leider wurde unser Wunsch nicht erhört.

Wir sind so wahnsinnig traurig. Der Abschied tut weh. Manchmal wenn durch die Tränen ein kleines Prisma erscheint und die Gedanken für einen Moment leise werden, dann fällt mir ein, dass die Polly es jetzt bestimmt besser hat. Keine Krankheit quält sie mehr, keine Medizin muss mehr geschluckt werden und keine Uhr tickt schneller, als es sein müsste. Ist das nicht schön? 

Wir wünschen dir alles Gute, liebe Polly. Mach es dir behaglich hinter dem Regenbogen. In unseren Herzen wirst du immer einen großen Platz einnehmen. Und ja, du warst nicht nur eine Gutsherrin auf deinem Anwesen (obwohl der Karlsson das Gegenteil behauptet), du warst eine Königin!

Bis wir uns wiedersehen.

Dein Boff und die Fendy

 

 Foto: KI-generiert von Chatgpt nach einem Originalfoto (© Terrierhausen)

© Boff 

Kommentare

  1. Liebe Polly,
    was machst du für Sachen? Eigentlich wollten wir nicht schon wieder traurige Nachrichten lesen. Wir dachten, du würdest mit uns noch ein paar Reisen machen. Aber ganz bestimmt schaust du uns nächstes Mal vom Regenbogenland zu. Mach´s gut, meine Liebe. Wir sehen uns wieder

    Deine Cora und Paule

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  2. Das darf nicht sein. Nein, dass darf einfach nicht wahr sein.
    Du warst unsere " Mary Poppins"
    Wie sollen Emil und ich denn klarkommen ohne Deine manchmal tadelten, aber immer liebevollen Blicke?
    Wir sind so unendlich traurig 😢 Du hast uns so viel mitgegeben.
    Wir hoffen, dass Du nun keine Schmerzen mehr hast und über die immergrünen Wiesen rennst.
    Bestimmt findest Du da oben auch schnell wieder eine Reisegruppe, es sind ja schon so viele da.
    Hier unten, bleibst Du für immer in unseren Herzen.
    Unser aufrichtiges Beileid gilt Deinen Angehörigen. Wir wünschen Euch viel Kraft.
    Micky und Emil, sowie Luke und Jack

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  3. Danke für eure lieben Worte. Ich bin sehr traurig. Polly fehlt mir. Obwohl Lakeland Terrier ja Solitär (!!!) Jäger sind und ich Polly am liebsten am anderen Ende der Welt mit einem Dingo verheiratet hätte. Bei aller Trauer musste ich etwas schmunzeln über "sogar getragen hätten wir sie" - tatsächlich wurde Polly in letzter Zeit oft getragen, von unserem Papa.... Es grüßt der Karlsson.

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  4. Lieber Karlsson und Familie,
    wir können es gar nicht glauben, dass Polly nun auch den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Wir werden sie auf unseren Reisen sehr vermissen. Wer soll denn nun die fürsorgliche und zugleich erziehende Rolle in der Gruppe übernehmen? So richtig mögen wir uns da niemand anderen vorstellen.
    Auch wenn uns Polly jetzt schon fehlt, sind wir froh, dass sie nun auch mal was anderes als Leberwurst essen kann. Ohne Schmerzen ist der Appetit bestimmt gleich viel besser. Vielleicht trinkt sie gerade schon ein Gläschen ÖhryMöhry mit Erik und stößt mit ihm auf das schöne Leben an, dass sie mit und bei euch hatte.
    Es drücken euch
    Luna, Filo und Familie

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  5. P.S.: Ich weiß natürlich, dass man einen Gutsherrn nicht einfach so drückt, Karlsson, aber in dieser besonderen Situation erlaubst du es ja vielleicht.

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  6. In sehr sehr besonderen Situationen lasse ich mich drücken. Daher danke ich euch allen von Herzen. Dr. Karl Sonne, Gutsherr

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  7. Die Leberwurst Knödelchen gab es ZUSÄTZLICH zum normalen Essen. Übrigens auch für mich - ohne Medizin.

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Meine Freunde und Kumpels (und ich)

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