Unser Alltag: Boff und Fendy

Ihr Lieben, 
ihr wisst ja - wir Tiere hier auf dem Blog sind aktiv, engagiert und stehen mitten im Leben. 
Davon habe ich tausende Male erzählt. 
Aber wie heißt es so schön? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. 
Mir sind neuerdings exklusive Fotos zugespielt worden, die genau dies zeigen - uns im Alltag, im täglichen Kampf ums Dasein, um Lebensunterhalt, Anerkennung und unseren Platz in Familie und Gesellschaft. 
Diese einzigartigen Zeugnisse des Kampfes jedes Einzelnen von uns möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. 
Ich werde eine kleine Reihe daraus machen. 
Wir beginnen mit uns, mit mir und der Fendy. 
Tretet näher und staunt.
Keiner von uns hat mitgekriegt, dass wir heimlich fotografiert wurden.
Alles ist authentisch und nicht gestellt. 
 


Wie jeder von uns müssen auch wir Hausarbeiten verrichten, schwere Hausarbeiten. 
Gurken hobeln ist mein Metier. 
Sonntags müssen wir antreten. Und wehe, der Salat ist versalzen oder labbrig oder nicht hübsch angerichtet.
Die Putze kennt kein Pardon. 

 


Anschließend müssen wir abwaschen. Eine Spülmaschine besitzen wir nicht. 
Die Putze meint, das sei rausgeschmissenes Geld, solange jeder mit anfasst. 
Wenn wir sehr mildes Spülmittel benutzen, stehen einem hinterher die Federn nicht so dolle ab. 

 Aber natürlich liegt unsere wahre Bestimmung woanders.

Die Fendy macht in Instagram - jeden Tag, ob ihr Teichheini nun hilft oder nicht. 
Stundenlang kann sie Parfümflaschen hin und her schieben und Lippenstifte hoch und runter drehen. 
Am Abend ist sie immer ganz fertig von der Anstrengung.
 


Mit so was habe ich natürlich nichts zu tun. Ich arbeite! Ich schreibe!
Inzwischen kann ich das mit der Kralle UND mit dem Flügel. 
PC kann jeder. Ich beherrsche noch das klassische Handwerk.

 


Fortsetzung folgt. 

KI-generierte Bilder: Chatgpt 

© Boff  

Kommentare

  1. Oh, ich bin erstaunt, ich dachte, eure Putze macht Essen für euch. Zubereiten könnt / müsst ihr offenbar. Wer kauft ein?
    Polly hat früher die Zeitung ans Bett gebracht - als sie noch aus Papier war. Ich habe den Wäschetrockner ausgeräumt. Vielleicht finde ich davon noch Fotos - beschämend…
    Euer Karlsson

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    1. Na ja, wir kriegen trockene Körner hingestellt. Leitungswasser ist in einem albernen Plastiksilo an der Volierenwand. Am Wochenende müssen wir der Putze Gesellschaft leisten. Sie isst nicht gern allein. Und dafür müssen wir halt den Salat machen und das Geschirr spülen. Einzukaufen brauchen wir aber nicht mehr, seit wir mal statt Tomaten und Brokkoli Parfüm und ein neues Headset mitgebracht hatten. Du weißt doch, wie humorlos Menschen sein können, wenn man ihnen in die Pädagogik spuckt. Aber dass ich der Else die Wäsche mache - nee, so weit kommt das noch. Das kann sie schön selber machen. Schließlich trage ICH nur Schlafanzug und das auch nur auf Reisen. Das Foto mit dir und dem Trockner kenne ich übrigens. Ich war schon damals entsetzt. Dabei warst du da noch viel jünger.

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  2. Ganz ehrlich: das was ihr machen müsst, kann ich irgendwie kaum glauben. Ich war ja schon öfter mal bei euch. Da hat die Putze immer alles selbst erledigt. Sie war immer so bemüht, alles zu unserem Besten zu gestalten. Ich wollte mal helfen, damit sie nicht so viel Arbeit hat. Sie hat ganz entschieden abgelehnt. Das sei doch nichts für ihre Liebsten! War das alles nur gespielt????
    Eure besorgte Cora

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    1. Ach, Cora. Du siehst doch immer nur das Feriengesicht der Putze, wenn Gäste da sind und sie es allen recht machen will. Zu Hause ist sie ganz anders. Und wir leiden! Die Fotos lügen nicht.

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  3. Ich kann es kaum glauben. Anstatt im Business Euer Geld zu machen, müsste Ihr niedere Arbeiten erledigen. Lasst Euch das nicht gefallen.
    Im übrigen hat unsere Mama jetzt auch Vögel. Ich meine eine Meise hatte sie ja schon immer, aber nun hat sie auch noch grauen Star. Gesehen habe ich den noch nicht, aber ich habe genau gehört das sie das zu Lisa gesagt hat.

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    1. Was sollen wir denn machen? Wir wohnen dort, und die Putze sagt, in einer Familie muss jeder mit ran.

      Mensch, Micky, warum will sich deine Mama so eine farblose Krähe anschaffen? Richte ihr mal aus, dass es sehr hübsche bunte Papageien gibt. Mit denen zeigt man Stil und Geschmack. Das wird sie ja wohl hinkriegen, nicht wahr? Gib dein Bestes.

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