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Unser Alltag: Hopp & Ex

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In der Schädlingsbekämpfung ist Hopp & Ex der Marktführer im südlichen Schleswig-Holstein. Das kommt nicht von ungefähr. Der Firmengründer und Chef Luke ist unermüdlich im Einsatz, oft sogar am Wochenende. Für Dreckarbeiten ist er sich nicht zu schade. Er dampft und sprüht und wässert und ködert.     Dafür hat er sich extra einen Bus zugelegt, eine Sonderanfertigung, die es ihm erlaubt, als eher kleines Tier ein Auto zu lenken und gleichzeitig sein Equipment zu transportieren. Allerdings gilt die Fahrerlaubnis nur für Landstraßen. Das macht aber nichts, weil die meisten Einsätze sowieso in der Nähe anfallen.     Manchmal nimmt er den Micky Bonaparte mit. Immer wenn etwas zu evakuieren ist oder großflächig inspiziert werden muss oder sonst wie vorzubereiten ist, erweist sich seine Hilfe als wertvolle Zeitersparnis, denn Micky bringt als Border Collie eine natürliche Autorität mit, die es ihm erlaubt, zum Beispiel rasch auf die Angehörigen der Kundschaft einzu...

Bye-bye, Erik

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  Leider ging es dem Erik kurz vor seinem Tod so schlecht und das Ende kam so rasch, dass wir uns nicht gebührend von ihm verabschieden konnten. Das tut uns in der Seele weh, denn eine warme Umarmung hätten wir ihm schon gern mitgegeben. So wollten wir dem Erik wenigstens ein großartiges Gedenken bereiten, eine kleine Feier, in der er die Hauptperson sein sollte und zu der wir zusammenkommen wollten, um uns an ihn zu erinnern und das zu feiern, was der Erik uns bedeutete.     Wir mussten uns ziemlich beeilen. Am Mittwoch war der Erik gestorben, am Donnerstagnachmittag hat ihn seine Familie würdevoll im Garten beigesetzt – neben seinem Bruder Stups. Am gleichen Donnerstag, aber abends, bin ich mit der Fendy und dem Mörßel nach Celle gefahren. Die Fendy sollte sich um die Luna kümmern, der es natürlich gar nicht gut ging. Sie hatte keinen rechten Appetit und ließ die Ohren hängen. Soweit ich es mitkriegte, wurden ihr erst mal die Nägel gemacht, dann wurde eine Gesichts...

Erik (3. April 2016 – 11. März 2026)

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Ja, es ist wahr. Auf einmal ging alles ganz schnell. Unser Freund Erik hat heute die Reise zum Regenbogen angetreten. Am Freitag hatte er eine Zahn-OP. Auch von Nierensteinen war die Rede. Ganz abgemagert war er, wollte (und konnte) nichts fressen. Dann blitze ein wenig Hoffnung auf: Erik nahm ein gaaaanz klein wenig zu sich. Aber leider war es nicht genug, um den geschwächten Körper am Leben zu erhalten.       Erik wurde geliebt und umsorgt. Seine Familie erfreute sich an diesem wunderbaren Geschöpf. Er war da; er brauchte nur er selbst zu sein, und das reichte vollkommen aus – eine Gabe vom Leben ans Leben. Zehn Jahre Glück hat er geschenkt, erst zusammen mit seinem Bruder Stups, dann mit seiner Freundin Luna. Es fällt schwer gehen zu lassen, was man so gern noch bei sich behalten hätte und was einem so viel bedeutet. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.  Wir sind traurig und zugleich dankbar, dass Erik zu unseren Freunden hier auf dem Blog gehörte. Wir mo...